Ist Linux eine echte Alternative? Ein Erfahrungsbericht

Linux

Vor einiger Zeit las ich einen Artikel in einem Computermagazin, wo der Autor die ewigen Abstürze und den Virenbefall seines Windows Rechners leid war und bei einem erneuten Total Crash die Linux Version von Ubuntu installierte. Laut dem Artikel waren alle Probleme anschließend wie weg geblasen. In meinem Fall hatte zwar nicht ich, sondern meine Frau ständige Probleme mit ihrem Rechner, obwohl sie damit hauptsächlich nur im Internet, auf Seiten wie Facebook & Co. surft. Sollte da auch ein Ubuntu Linux die Lösung sein?
Ich hatte früher schon mal die ein oder andere Linux Distribution ausprobiert, war aber, wegen der immer wieder kehrenden kryptischen Befehle auf Konsolenbasis, immer wieder zu Windows zurückgekehrt.
Ich beschlosss also, dem Rechner meiner Angetrauten ein Ubuntu Linux, in diesem Fall die Version 11.10 zu verpassen und voila… es klappte fast alles auf Anhieb. Keine Abstürze und Aufhänger mehr, keine aufpoppenden Meldungen und Fragen mehr, die ich immer beantworten musste und der Rechner läuft bis heute stabil.
Einziges Manko, die Linuxversion von Skype kann mit der zusätzlichen Webcam nicht umgehen. Die Cam funktioniert zwar mit anderen Programmen unter Linux aber nicht unter Skype. So sind Video Anrufe per Skype erst mal ausgeschlossen.

Ubuntu Linux kommt mit einem ausgewachsenen Paket an Software im Rucksack, alles kostenlos. Für fast alle Windowsprogramme, insbesondere das MS – Office Paket, gibt es ein kostenloses Linux Pendant. Und wer meint, auf ein ganz bestimmtes Windows Programm nicht verzichten zu können, für den gibt es Wine! Unter Wine laufen inzwischen fast alle Windowsprogramme auch unter Linux. Das funktioniert besonders gut, wenn es sich bei den Windowsprogrammen nicht gerade um die allerneuste Version handelt.

 

Fazit: Ubuntu Linux ist gut geeignet für reine User, die nicht ständig in den Innereien des Betriebssystems herum stochern und die jemanden haben, der ihnen bei der Installation ein wenig unter die Arme greift und ein paar Grundeinstellungen und erste Updates durchführt. Auch einige Programme und Tools sollte der Administrator seinen Schützlingen mit auf den Rechner packen.